Einheitsgottesdienst in der Kirche

     2018 fiel die staatliche Feier der Tag der Volkseinheit mit dem Sonntag zusammen.

     Das Thema der Einheit ist sehr wichtig im Christentum, deswegen kommen so viele Versuchungen durch die Einteilungen zwischen den Menschen in den Gemeinden, zwischen den Gemeinden und den Kirchen vor. Aber entsprechend dem 17. Kapitel des Johannesevangeliums hören wir die Verkündigung Gottes Willens in Jesus´Gebet für Seine Jünger: „damit sie alle eins seien.Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.“ Johannes 17, 21. Deswegen war es ein besonderer Gottesdienst an diesem Tag in der evangelisch-lutherischen Kirche zu Uljanovsk. Manchmal kann man von außen hören, dass die lutherische Kirche eine deutsche Kirche ist. Aber wenn die Kirche zu einer nationalen Kirche wird, hört sie auf, als Kirche in Fülle ihres Verständnisses und ihrer Bestimmung zu sein. Wir sind eine christliche Gemeinde der Menschen verschiedener Nationalitäten, historisch aus verschiedenen Orten und Ländern kommend, oder wir kamen eng mit der Kultur anderer Völker und Länder in Kontakt. Im Gottesdienst am 4. November klangen in Uljanovsk das Bibellesen auf Estnisch (Schwester Leida stellte den estnischen Teil der Gemeinde vor), das Bibellesen auf Polnisch (Bruder Hermann hat polnische Wurzeln), auf Tschechisch (Bruder Alexei mit seiner Familie lebte einige Jahre in der Tschechei, und Gott rief sie dort in Seine Familie auf), auf Ukrainisch (Schwester Julia kam nach Uljanovsk mit ihrer Familie aus Lugansk), auf Deutsch (Rosa Eduardowna stellte den deutschen Teil der Gemeinde vor, und Natalia Nikolajewna zeugte, wie der Herr sie durch die Übersetzungen in der Kirche erreichte), auf Georgisch (Alexander Simonowitsch, Armenier aus Georgien, zeugte über seinen Weg mit Jesus Christus), auf Englisch (Schwester Elena Tubalez berichtete interessant die Verse aus Epheser 4, 4-6), der Gruß auf Kasachisch (Schwester Swetlana Iossifowna erzählte über Gottes Aufruf in Kasachstan), und nach jedem Vorlesen konnte man diesen Text auf Russisch hören. Die Brüder und Schwestern aus der Gemeinde zeugten über sich und ihre Verwandten, über das Leben in einem anderen Land, sprachen die Dankbarkeit an Gott aus, sie nannten eine dringende Not des Volkes, auf dessen Sprache das Lesen in der Kirche klang. An diesem Sonntag hörten wir viele Bibeltexte, beteten mehr als sonst und erfuhren mehr über einander. Es ist so schön, dass

Gott uns so verschiedene in eine Gemeinde vereint hat, und uns geht es so gut zusammen in dem Herrn !

Pastor Wladimir Proworow

Paddelbootreise an der Wolga – „lebendiger Gott der lebendigen Menschen“

   Am 11. Juli begann die Paddelbootreise, die von den Uljanovsker und Saratowsker Gemeinden organisiert wurde. In diesem Jahr begann die Reise zum ersten Mal vom Platz eines Gebetslagers zwischen Solnoje und Sonnenlichtung. Es sind 21 Teilnehmer, 8 Personen aus Saratow und 13 Personen aus Uljanovsk. Zum ersten Mal sind in der Reise bedeutend mehr Brüder als Schwestern: 17 und 4 endsprechend. Der erste Halt ist Sonneninsel Schirjajewo gegenüber. Es ist ein behaglicher und malerischer Ort. Am Donnerstag wurde beschlossen, auf dieser Insel den ganzen Tag zu verbringen.

   Nach dem Morgengebet und Frühstück fand ein Fußballspiel auf dem Sandstrand statt. Am Vormittag konnten die Interessenten Schirjajewo besuchen, zum Mittagessen aßen alle die Fischsuppe, Fische dazu haben Wjatscheslaw und Alexander gefischt. Jeden Abend versammeln sich alle zur Bibelstunde, die der Geschichte Mose gewidmet ist.

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Gebetsfreizeiten in den Shiguligebirgen vom 28. Juni bis zum 7. Juli

Haus der Segnung

    Vom 28. Juni bis zum 7. Juli fanden in den Shiguligebirgen des Samarer Gebiets die Gebetsfreizeiten in den Zelten statt, die von den Gemeinden Uljanovsks und Saratows organisiert wurden. Die Geographie der Teilnehmer war sehr umfangreich: natürlich sind es Uljanovsk und Saratow, Pastor Iwan Schirokow mit der Gattin Olga kamen aus Jaroslawl, Dascha Aliullowa mit ihrem Sohn Radel flog aus Petersburg , Daschas Mutter kam aus Toljatti, unser Freund Alexander Tschebakow kam aus Samara. Insgesamt waren wir 46 Personen. In diesem Jahr war das Thema der Freizeiten Haus der Segnung. Wir dachten an die Segnung, die Gott Abracham gegeben hatte, an das Leben in der Segnung und für die Segnung, an das gesegnete Leben in der Familie, im Dienst, an die Füllung des Lebens mit der Segnung in Jesus Christus, daran, dass wir Sein Tempel und Sein Haus sind.

   Gott segnete uns mit einem wunderbaren Wetter. Alle konnten im sauberen Wasser der Wolga baden. Pastor Andrei Dshamgarow setzte die Interessenten an das gegenüberliegende Sandufer der Wolga mit einem Motorboot und einem Paddelboot als Anhänger über, wir besuchten Stollen in Schirjajewo, jemand besuchte das Repin-Haus. Wir bestiegen den Berg an der Quelle hinter der Sonnenlichtung, bestiegen den Berg über unserem Lager und beteten dort zusammen.

   Jährlich bewundern wir die Stille und die Ruhe am Platz unseres Zeltlagers, aber in diesem Jahr erwartete uns in der letzten Nacht eine unangenehme Überraschung – uns gegenüber ist 50 Meter vom Ufer ein Erdbagger stehengeblieben, und die ganze Nacht lud er den Schleppkahn lärmend mit dem Schotter vom Wolgaboden. Das war eine wunderbare Möglichkeit, in den Freizeiten in der Nacht nicht süß zu träumen, sondern zu beten und an die Erlebnisse und an die Zukunft nachzudenken!

Pastor Wladimir Proworow

Palmsonntag – 25. März

12 Als am nächsten Tag die große Menge , die aufs Fest gekommen war, hörte, daß Jesus nach Jerusalem käme,

13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel !

14 Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht:

15 „Fürchte dich nicht, du Tochter Zion!Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen“.

16 Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, daß dies von ihm geschrieben und man so mit ihm getan hatte.

17 Das Volk aber, das bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, rühmte die Tat.

18 Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan.

19 Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, daß ihr nichts ausrichtet, siehe, alle Welt läuft ihm nach.

Johannesevangelium 12: 12-19

   Am Sonnag des Einzuges Jesus Christus´ nach Jerusalem kamen viele Menschen mit Palmenzweigen zum Gottesdienst. An diesem Sonntag erinnerte man sich auch daran, dass man Jesus nicht nur mit Palmenzweigen begrüßt hatte: Lukas 19: 35-38: Und sie brachten´ s zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf. Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten , die sie gesehen hatten, und sprachen: „Gelobt sei, der da kommt, der König , in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Beim Eingang in den Gottesdienstsaal standen große Boxen für die Sachen für die Bedürftigen. Nach der Osterfeier wird die Tradition der Begrüßung Jesus mit der Sammlung der Sachen fortgesetzt werden , und die Boxen werden in der Kirche jeden Sonntag stehen. Jeden Mittwoch freuen während der Ernäherung der Obdachlosen Kleidung und Schuhe diejenigen, die das stark brauchen.

Am 27.- 28. Februar, Generalkonsistorium der evangelisch-lutherischen Kirche Russlands

Probst des Wolga-Kamsker Probsttums Wladimir Proworow nahm am 27.-28. Februar an der Sitzung des Generalkonsistoriums der evangelisch-lutherischen Kirche Russlands teil und ersetzte den Erzbischof in der Sitzung des Bischofsrates am 1.- 2. März in Sankt-Petersburg wegen der Anwesenheit des Erzbischofs Dietrich Brauer in der jährlichen Botschaft des Präsidenten der Russischen Föderation der Bundesversammlung in Moskau.

Generalkonsistorium

Bischofsrat

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Wanderung für die Tapferen

   Am 24. Februar Samstag fand eine Wanderung zur Palzinskiinsel vom Park in der Oberen Terrasse statt. Es waren 6 Teilnehmer, der Weg begann am Morgen bei -28 Grad Frost. Je weiter das Festland hinter dem Rücken blieb, desto wärmer wurde es. Die Sonne schien immer heller. Nach anderthalb Stunden der Wanderung fühlte man den Frost schon kaum. Das Feuer und heißer Tee machten wärmer diejenigen, denen es noch kalt war. Am Mittag wurde das Leben auf der Insel sehr aktiv – es kam eine Gruppe mit Schneemobilen, eine Gesellschaft mit Hundegespannen, Schiläufer. Die Teilnehmer der Wanderung gingen die ganze Insel herum, genossen die wunderschönen Winterlandschaften der Wolga und kehrten glücklich nach Hause zurück.

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